Einführende Bemerkungen

Hangrutschungen stellen eine nicht zu unterschätzende Bedrohung für Menschenleben und Sachwerte dar. 

So die Rutschung auf der A3 am Wiesbadener Keuz vom 29.03.2010, über die auch die FAZ berichtete, oder der Hangrutsch in Doren im östereichischen Vorarlberg.

Auch für die Betreiber von Ton- oder Kalkgruben, Steinbrüchen und anderen Tagebau-Unternehmen stellen Hangrutschungen eine große Gefahr dar.

Stand der Technik, schleichende Hangbewegungne zu messen, ist, den Hang mit Markierungen zu versehen, und deren Orte in gewissen Zeitabständen mit Methoden der Vermessungstechnik zu ermitteln. Nachteilig ist dabei, dass sich Hänge nicht grossflächig mit Markierungen versehen lassen. Sensoren im Hang können auch nur punktuelle Ergebnisse liefern.

Hangüberwachung mit Lasertechnik oder Radar ist sehr aufwendig und teuer.

Ein besonderer Vorteil unseres Systems ist, dass durch das optische Scannen eines Hangs oder Bauwerks in mehreren Vergrößerungsstufen und die Zusammensetzung der Einzelbilder zu einem Gesamtbild eine vollständige und systematische Überwachung mit der Möglichkeit zur Langzeitspeicherung und Echtzeitauswertung der Bilddaten und dazugehöriger Hilfsdaten mit kostengünstigen Mitteln ermöglicht wird. 

Unser patentiertes System ermöglicht eine markierungsfreie und grossflächige Überwachung in Realzeit. Es basiert auf handelsüblichen und leicht zugänglichen Komponenten.